Brückentag (31.05.2019)

Nachdem gestern klischeeesk nur flüssiges und grillbares gespeist wurde (also: ich nicht, aber man(n) hört es ja so), gibt’s heute selbst erwärmtes. Eine bunte Mischung aus Convenience und selbst erkochtem.

Die Gnocchi nannten sich Brat-Gnocchi und kamen aus großem, namhaftem Haus. Die Würstchen-Schnippel waren zumindest selbst geschnitten. Auf dem Glas stand etwas von Hirschwiener, durch das alles egalisierende Wurstwasser schmeckten die selbst gut abgespült nur danach. Ein wiederkehrendes Argument gegen Glas- und Dosenware.

Die Tomatensoße reißt in ihrer Selbstgemachtheit alles raus. Eine Handvoll verschiedener Tomaten wurden mit Zwiebel, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker eingekocht und püriert. Den besonderen Pfiff gibt die mitverarbeitete rote Paprika. Herrlich fruchtig und schmackhaft.

Wahlsonntag-Mittag – Grundlage für einen langen Abend (26.05.2019)

Da Wahlsonntag immer ein Arbeitstag für mich ist, galt es, passend zu Mittag zu essen. Ich entschied mich für Fisch, genauer Zanderfilet an Petersilienstampf.

Ein rundum gutes Gericht, wenn auch der Klecks Stampfkartoffeln ruhig etwas kleiner hätte sein können.

Dass das auch anders geht, zeigte ein zweites Gericht. Viel zu groß!

Zwei große Stücke Rippchen mit Käse überbacken, dazu Pommes und Salat. Auch lecker, aber grenzwertig, wenn man die Kalorien zusammen zählt.

Bachsaibling an Beilagen (19.05.2019)

Sonntags mal was gutes. Und für den Fischliebhaber gibt’s da in der Gegend eine rustikale Möglichkeit, gut Fisch – teils aus eigener Aufzucht – zu essen.Mehr braucht es eigentlich nicht. Den gut gewürzten und gebratenen Fisch, ein paar Bratkartoffeln, etwas Salat und je nach Vorliebe Kräuterbutter, Zitrone oder/und Meerrettich. Dazu die Sonne, ein paar zwitschernde Vögel, Bäume und Sträucher im Blickfeld und einen kleinen Teich mit großen Fischen.Sonntag.

Büfett (12.05.2019)

Wenn die Familienfeier etwas größer ist und man selber “nur” Gast, ist man immer froh, wenn es was zu erstürmen gilt. In dem Fall war es ein warmes Mittagsbüfett, da der Ablauf der Veranstaltung es ergab, dass man sich zum geselligen Teil gg. 13 Uhr traf.

Nach Besteck, Geschirr und Servietten findet sich ein leckerer Krautsalat, der zu meiner Überraschung nicht nur mit Möhre, sondern auch mit Apfel aufgewertet wurde, was ihm durchaus gut tat. Kirschgrütze und Himbeerpudding sowie eine Obstplatte setzten die Nachspeise an den Anfang des Büfetts.

Es folgten hauchdünne durchgeweichte Schnitzel, die diese Eigenschaft erhielten, obwohl die dazu gehörige Soße getrennt serviert wurde. Der zart ummantelte Fisch auf Reis ließ ein wenig Würze vermissen, die dann aber in der Soße mit den Hähnchenbrustteilen wiedergefunden werden konnte. Erbsen, Möhren, Blumenkohl und Brokkoli ergänzten das warmgehaltene Angebot, dass auch durch ein Kännchen beinahe streichfähiger “Hollandaise” begleitet wurde. Nicht der schlechteste Teil des Büfetts.

Nun will ich aber nicht nur nörgeln. Frische Pommes und Kroketten gehörten schließlich mit zum Angebot, das war aber auch eher der positive Anteil der Gastgeber, stellte sich doch ein Familienmitglied in die Küche und fritierte selber. Dass das eine gute Idee war, zeigten die Bratkartoffeln vom Caterer.

Eine gute Idee war noch die Bastelecke für alle Hamburger-Freunde, war doch der Kinderanteil bei der Feier beachtlich. Und natürlich griffen auch ein paar Erwachsene zu und belegten sich ihre Brötchen frei nach Gusto.

Stellt sich nun abschließend die Frage, warum ich das im Rahmen meiner werktäglichen Berichte bringe. Ohne den Gastgebern zu nahe treten zu wollen geht’s um den Vergleich mit dem sonst üblichen Mittag, dass sich nicht verstecken muss.

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